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Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (INSEKT) Innenstadt Ost 2030+

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Der Stadtbezirk Innenstadt-Ost sticht durch eine Vielzahl an Flächen zur weiteren Bereitstellung von qualitativem Wohnraum und Infrastruktureinrichtungen wie Bildungs-, Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen in direkter Nähe zur Dortmunder City hervor. Insbesondere die Entwicklung der Flächen des ehemaligen Güterbahnhofs Süd und des Umfeldes (Nördlich Ernst-Mehlich-Straße, Kronprinzenviertel, Deggingshöfe) bietet die Chance, die Innenstadt-Ost als durchmischten und vielfältigen Stadtbezirk zu stärken. Darüber hinaus sollen weitere Neubaugebiete an der Sckellstraße, Max-Eyth-Straße und nördlich des Wittekindshofes unter der Berücksichtigung einer gleichzeitigen Entwicklung von Grünflächen entstehen und zur Aufwertung des gesamten Wohnumfeldes beitragen.

Zudem zielt eine Vielzahl an geplanten Projekten bereits darauf ab, die Mobilitätswende im Stadtbezirk voranzutreiben. Zu nennen sind die Umgestaltung der Verkehrsachsen Saarlandstraße, Kaiserstraße und Körner Hellweg sowie des Rheinland- und Westfalendamms (B1). Im Fokus stehen die Ausgestaltung durchgängiger Fuß- und Radwege sowie die Schaffung sicherer Querungsmöglichkeiten. Der Ausbau des Radschnellweg Ruhr (RS1), des Hoesch-Hafenbahn-Wegs und die Fortführung des Bananenradwegs bieten die Chancen zur Schaffung weiterer attraktiver Fuß- und Radwege im Stadtbezirk.

Wie wird sich der Bezirk entwickeln?
Die Schaffung von Wohnraum und das Vorantreiben der Mobilitätswende sind nur ein Teil der Themen, die den Stadtbezirk Innenstadt-Ost in den nächsten Jahren beschäftigen. Der Geschäftsbereich Stadtentwicklung des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes hat sich in den letzten Monaten intensiv mit der Fragestellung „Wie wird sich der Stadtbezirk Innenstadt-Ost in den nächsten 10-15 Jahren verändern?“ auseinandergesetzt. Hintergrund ist die Fortschreibung des Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzeptes (INSEKT) Innenstadt-Ost. In einem verwaltungsinternen Prozess wurden die Qualitäten und Handlungsbedarfe u. a. mit Blick auf Anforderungen des Wohnens, der Wirtschaft, der Mobilität, des Lärms, des Einzelhandels, des Freiraums und Stadtklimas sowie sozialer Infrastrukturen diskutiert. Themen und Räume, die aufgrund ihrer Komplexität und ihres Wirkungsgrades für die Entwicklung des Stadtbezirkes besondere Bedeutung haben, werden als „Stadtbezirksthemen“ herausgearbeitet.

Folgende Ergebnisse liegen nun vor:

Bestandsanalyse
Die Bestandsanalyse stützt sich auf das Stadtbezirksprofil (historische Siedlungsflächenentwicklung, Raumnutzung und Siedlungsstruktur, Bevölkerungs- und Sozialstruktur) sowie die Fachplanungen.

Stadtbezirksprofil
Anhand der umfangreichen noch gut erhaltenden historischen Bausubstanz wird die Bedeutung des Stadtbezirkes im Zuge der gründerzeitlichen Stadterweiterung deutlich. Hervorzuheben sind die Stadterweiterungsgebiete Saarlandstraßen-, Gerichts- und Kaiserviertel, die historische Gartenstadt sowie verbliebene Strukturen entlang der historischen Verkehrswege Körner Hellweg, Märkische Straße und Rheinland- und Westfalendamm. Der Stadtbezirk Innenstadt-Ost ist insgesamt durch einen sehr hohen Siedlungsflächenanteil und dementsprechend wenig Freiraum geprägt. Lediglich im Südosten des Stadtbezirkes zeigt sich im Bereich der Gartenstadt sowie einzelner Großwohnsiedlungen eine aufgelockerte Siedlungsstruktur.

Die Nutzungsstruktur im Stadtbezirk ist insgesamt sehr kleinteilig und stark durchmischt. Insbesondere in den Zentren „Saarlandstraße“, „Kaiserstraße“ und „Körne“ sowie an den Hauptverkehrsstraßen (z. B. Körner Hellweg) ist eine ausgeprägte, attraktive Nutzungsmischung vorhanden. Der Anteil an Industrie- und Gewerbeflächen konzentriert sich auf den nördlichen Bereich des Stadtbezirkes an der Grenze zum Stadtbezirk Innenstadt-Nord. Rund um den Großmarkt vollzieht sich bereits ein Strukturwandel von Gewerbe zu Wohnen. Die Entwicklung der Flächen stellt ein wesentliches Potenzial zur weiteren Stärkung der Innenstadt-Ost als vielfältigen und durchmischten Stadtbezirk dar.

Aufgrund einer in den letzten Jahren hohen Bautätigkeit ist der Stadtbezirk von einem massiven Bevölkerungswachstum gekennzeichnet. Trotz überdurchschnittlicher Geburtenraten zeigen sich ein fortlaufender Anstieg der Hochbetagten und der damit einhergehende demografische Wandel. Insbesondere in der südlichen Gartenstadt wird sich in den nächsten Jahren ein Generationenwechsel vollziehen. Die Sozialdaten fallen im Stadtbezirk Innenstadt-Ost durchweg positiver als im Vergleich zur Gesamtstadt aus. Zudem zeigt die Entwicklung seit 2013 eine steigende Beschäftigungsquote und sinkende Arbeitslosigkeit auf.

Fachplanungen
Die Zentren „Saarlandstraße“, „Kaiserstraße“ und „Körne“ sichern eine flächendeckende und fußläufig erreichbare Versorgung im Stadtbezirk. Die Bereiche sind attraktiv und lebendig, die hohe Verkehrsbelastung reduziert jedoch die Aufenthaltsqualität und Durchlässigkeit für den Fuß- und Radverkehr. Um die Zentren als Versorgungs- und Identifikationsorte zu stärken, gilt es, die Nutzungsdurchmischung und Angebotsvielfalt zu erhalten sowie die Aufenthaltsqualität durch weniger Autos, eine stärkere Durchgrünung und Aufwertung des öffentlichen Raumes zu steigern.

Mit dem engmaschigen Straßen- und Schienennetz gehen auch die verkehrsbedingte Verlärmung in den umliegenden Siedlungsbereichen und eine damit verringerte Wohnqualität in Teilräumen einher. Demnach wird die Hauptaufgabe der Mobilitätsplanung in den nächsten Jahren das Vorantreiben der Mobilitätswende im gesamten Stadtbezirk sein. Dies umfasst im Wesentlichen die Umgestaltung der Hauptverkehrsachsen mit einer zeitgemäßen Fuß- und Radwegeführung, den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes für sichere und attraktive Wegeverbindungen und die Optimierung des ÖPNV-Angebotes.

In der Innenstadt-Ost zeigen sich in den statistischen Bezirken quantitativ unterschiedlich ausgeprägte Grünstrukturen. Vor allem der im Norden liegende statistische Bezirk Kaiserbrunnen ist von einer geringen Durchgrünung geprägt. Die Förderung linearer Grünstrukturen und Stärkung grüner „Trittsteine“ zur Vernetzung bestehender Erholungsflächen im Stadtbezirk sind demnach von großer Bedeutung, um die Lebensqualität in allen Bereichen der östlichen Innenstadt zu erhalten. Insbesondere beim Wohnungsneubau muss die „Doppelte Innenentwicklung“ Flächenreserven im Bestand baulich sinnvoll nutzen, gleichzeitig aber auch urbanes Grün entwickeln, vernetzen und qualitativ aufwerten. Dabei liegt die Herausforderung häufig in einer rentablen baulichen Entwicklung.

Die wichtigste stadtklimatische Ausgleichsfunktion übernehmen der ca. 70 ha große Westfalenpark im Südwesten des Stadtbezirkes sowie der Ostfriedhof im Norden. Dennoch steht der insgesamt hohe Siedlungsflächen- dem eher geringen Grünflächenanteil gegenüber. Somit zeigen sich in den dichter bebauten Bereichen insbesondere im Norden (Körne) und Westen (Saarlandstraßenviertel) des Stadtbezirkes vereinzelt überhitzte Bereiche. Die höchsten stadtklimatischen Belastungen sind in den Stadtteilzentren sowie in großen Gewerbe- und Industriegebieten festzustellen.
Durch den Zuzug junger Familien und einer überdurchschnittlichen Geburtenrate steigt der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren stark an. Der damit verbundene Bedarf an zusätzlichen Betreuungs- und Bildungseinrichtungen sowie Spielflächen wurde bisher gedeckt. In Anbetracht der zeitnahen Erschließung großflächiger Neubaugebiete zeigt sich die größte Herausforderung in der Flächenverfügbarkeit zur Schaffung von zusätzlichen Betreuungs-, Bildungs-, Freizeit- und Pflegeangeboten, um zukünftigen Bedarfen nachzukommen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Hochbetagten, der Bereitstellung von generationengerechten Angeboten kommt somit eine besondere Bedeutung zu.

Die Beliebtheit des Stadtbezirkes als Wohnstandort wird auch durch die hohe Dynamik bei der Inanspruchnahme von Wohnbaupotenzialen deutlich. Die Nachfrage nach Wohnraum in Dortmund ist weiterhin hoch. Für die zukünftige Wohnbauentwicklung verfügt der Stadtbezirk über eine Vielzahl an Flächen in zentraler Lage, deren Entwicklung die Chance bietet, die östliche Innenstadt als urbanen Stadtbezirk weiter zu stärken. Aufgrund der zunehmenden Verdichtung rücken die stadtklimatische Anpassung, die Sicherstellung der wohnortnahen Grünflächenversorgung, eine bedarfsgerechte Bereitstellung an Angeboten der sozialen Infrastruktur sowie die Verringerung des Verkehrsaufkommens durch eine Änderung des Mobilitätsverhaltens zunehmend in den Fokus.

Im Norden zeigt sich ein gewerblicher Schwerpunkt. Zusammen mit weiteren Standorten an der Brunnerstraße und Brinkstraße verfügt der Stadtbezirk über einen vielfältigen Branchenmix. Die Büromeile „Rheinland- und Westfalendamm“ bietet zudem eine Vielzahl an Arbeitsplätzen im Büro- und Dienstleistungssektor. In allen Bestandsgebieten lassen sich kaum Leerstände verzeichnen. Fortlaufende Investitionen zeugen von einer Standorttreue der ansässigen Unternehmen. Dennoch zeigen sich an vereinzelten Standorten Herausforderungen in auf städtebauliche Erneuerungsbedarfe, auf die Klimaanpassung und das Einsickern gebietsfremder Nutzungen, die es in der zukünftigen Entwicklung der Bestandsgebiete zu berücksichtigen gilt.

Stadtbezirksthemen
Prinzip der Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepte (INSEKT) ist es, als eine Art Trichter den „Status quo“ sowie Chancen, Herausforderungen und Handlungsempfehlungen so zuzuspitzen, dass sich letztlich „Leitplanken“ für die Entwicklung des Stadtbezirkes in den nächsten Jahren ergeben. Die sog. „Stadtbezirksthemen“ verdienen aufgrund ihrer Komplexität und ihres Wirkungsgrades ein besonderes Augenmerk der Stadtentwicklungsplanung. Mit dem Ziel, Qualitäten zu steigern, Perspektiven zu entwickeln und neuen Nutzungen Raum zu geben entfalten sie eine Bedeutung innerhalb des Stadtbezirkes und teilweise darüber hinaus.

Stadtbezirksentwicklungsplan (STEP) Innenstadt-Ost 2030+ (s. Kapitel 6.2); Quelle: eigene Darstellung, Stadt Dortmund, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt
Stadtbezirksentwicklungsplan (STEP) Innenstadt-Ost 2030+ (s. Kapitel 6.2); Quelle: eigene Darstellung, Stadt Dortmund, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt

Die Stadtbezirksthemen für die Innenstadt-Ost zeigen die wesentlichen „Leitplanken“ für die Entwicklung des Stadtbezirkes in den nächsten Jahren auf. Im Fokus steht dabei das Vorantreiben der Mobilitätswende. So trägt der Ausbau des Wegenetzes durch den Radschnellweg Ruhr (RS1), Hoesch-Hafenbahn-Weg und die Fortführung des Bananenradwegs zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs und langfristigen Verringerung des Autoverkehrs bei. Zudem bestehen erste Ideen für eine verbesserte Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Stadewäldchen und dem Emscherradweg durch die Einbindung des Westfalenparks in das Wegenetz.

Auch die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches „Märkische Straße / Westfalendamm“ sieht eine Verbesserung für alle Verkehrsträger vor. Der Ausbau durchgängiger Fuß- und Radwege und sicherer Querungsmöglichkeiten sowie die Optimierung des ÖPNV-Angebotes leisten einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende und verbessern die Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen durch umweltfreundliche Verkehrsmittel. Die Entwicklung brachliegender Flächen entlang der Verkehrsachse sowie im Kreuzungsbereich „Märkische Straße / Westfalendamm“ stärkt den Rheinland- Westfalendamm als attraktiven Büro- und Dienstleistungsstandort und schafft eine repräsentative Eingangssituation zur Dortmunder Innenstadt. Die Tunnelplanung für den Straßenabschnitt zwischen der Anschlussstelle Märkische Straße und B236 soll durch eine aktualisierte Betrachtung kritisch hinterfragt werden.

Einen weiteren Beitrag zur Mobilitätswende leistet die Umgestaltung von Saarlandstraße, Kaiserstraße und Körner Hellweg. Insbesondere die finale Planung zur Umgestaltung der Saarlandstraße dient als Vorbild für die Verkehrswende, indem die Funktion als innerstädtischer Verbindungstraße angemessen zurückgenommen wird. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, durch die Neuaufteilung des Straßenraumes und eine Neuordnung des Parkens, insbesondere die Querbarkeit aber auch die Qualitäten für den Fuß- und Radverkehr zu verbessern. Im Sinne einer Stadt der kurzen Wege gilt es zudem, die Nutzungsdurchmischung und Angebotsvielfalt in den Zentren „Saarlandstraße“, „Kaiserstraße“ und „Körne“ zu erhalten. Eine Aufwertung des öffentlichen Raumes sowie eine Stärkung der Durchbegrünung werden zu einer Steigerung der Aufenthaltsqualität und stadtklimatischen Entlastung in den Zentren führen.

Als letztes fehlendes Netzelement sehen bestehende Planungen einen Ausbau der Semerteichstraße vor, um die umliegenden Siedlungsbereiche verkehrlich zu entlasten. Aufgrund der entstehenden Lärmauswirkungen ist eine geschlossene Blockstruktur entlang des zukünftigen Straßenverlaufes bei Neubauvorhaben anzustreben. Der Ausbau der Fuß- und Radwegeführung entlang des neuen Straßenverlaufes trägt ebenfalls zur Stärkung dieser Verkehrsgruppen bei.

Eine weitere Aufgabe der zukünftigen Stadtbezirksentwicklung ist die Ausschöpfung der zahlreichen Innenentwicklungspotenziale. So sehen aktuelle Planungen eine Entwicklung der Flächenpotenziale „Nördlich Wittekindshof“, „Max-Eyth-Straße“ und „Sckellstraße“ im Sinne einer Doppelten Innenentwicklung vor. Diese berücksichtigt die Bedarfe an Grün- und Gemeinbedarfsflächen und trägt zu einer positiven Entwicklung des gesamten Wohnumfeldes bei. Eine besondere Bedeutung erhält die Verzahnung mit den umliegenden Siedlungsbereichen, die Berücksichtigung der historischen Strukturen insbesondere im Bereich der Gartenstadt und das Erzielen einer erhöhten städtebaulichen Dichte aufgrund der zentralen Lage der Flächen. Die Fertigstellung des Stadtquartiers Ost soll durch die Entwicklung des verbliebenen Innenentwicklungspotenzials an der Hamburger Straße in Form einer mehrgeschossigen und geschlossenen Bauweise erfolgen. Durch die Ausgestaltung der Flächen der ehemaligen Bahntrasse zu einem Park wird dem örtlichen Grünflächenmangel entgegengewirkt. Auch entlang des neuen Straßenverlaufes der Semerteichstraße zeigen sich am ehemaligen TÜV-Nord-Standort, am Körner Hellweg und an der Pyrmonter Straße Innenentwicklungspotenziale, die für eine bauliche Entwicklung unter Berücksichtigung des Bedarfes an Grün- und Gemeinbedarfsflächen in Frage kommen.

Rund um den Großmarkt zeichnet sich bereits eine Nachnutzung von ehemals gewerblich genutzten Flächen ab. So sollen die Flächen des Güterbahnhofs Süd und des Umfeldes („Nördlich Ernst-Mehlich-Straße, „Kronprinzenviertel“, „Deggingshöfe“) im Sinne einer kompakten und durchmischten Stadt zu einem Quartier mit einer hohen städtebaulichen Dichte und Nutzungsvielfalt in direkter Nähe zur Dortmunder City entwickelt werden. Dabei gilt es, die verschiedenen Bedarfe an Grün- und Gemeinbedarfsflächen sowie die Anforderungen der Klimaanpassung (z. B. Fassaden- und Dachbegrünung) und die Vermeidung einer Überhitzung zu berücksichtigen. Der geplante Ausbau des Radschnellwegs Ruhr (RS1) leistet einen Beitrag zur Schaffung attraktiver Fuß- und Radwege und damit zur Mobilitätswende. Die geplante Errichtung einer neuen S-Bahn-Haltestelle trägt zur Verbesserung des ÖPNV-Angebotes bei. Eine perspektivisch denkbare Verlagerung des Großmarktes und eine Entwicklung der Fläche als kompaktes und durchbegrüntes Quartier in Anlehnung an den Rahmenplan zur Gestaltung des Umfeldes Güterbahnhof Süd kann die gewünschte Entwicklung in diesem Bereich abrunden.

Um auch zukünftig attraktive Wirtschafts- und Arbeitsstandorte im Stadtbezirk bereitzustellen soll die zukünftige Weiterentwicklung der Gewerbegebiete „Im Spähenfelde-Nord / -West“, „Körne“, „Brinkstraße“ und „Bronnerstraße“ durch städtebauliche Erneuerung und Reaktivierung der unter- und mindergenutzten Wirtschaftsflächen erfolgen. Dabei ist eine stärkere Durchgrünung der Bestandsgebiete zu forcieren, um eine stadtklimatische Entlastung in verdichteten und hochversiegelten Bereichen zu erreichen.