Kranzniederlegung am Mahnmal Ruhrallee

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Die evangelische Paul-Gerhardt Kirchengemeinde, die katholische St. Bonifatius Gemeinde und die Trinitatis-Gemeinde der Selbständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche haben in Kooperation mit der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache und Borussia Dortmund am 30.04. zur Gedenkstunde eingeladen.

Gemeinsam mit den politischen Parteien war man am Mahnmal an der Ruhralle zur Kranzniederlegung zusammenkommen, um auf diese Weise der Opfer zu gedenken.

Gedenkstunde am Mahnmal Ruhrallee (Foto: Rüdiger Beck)
Gedenkstunde am Mahnmal Ruhrallee (Foto: Rüdiger Beck)

Vertreter der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache haben von den Bildungsreisen nach Zamosc und der dort beginnenden Gedenk- und Erinnerungskultur berichtet.

Zwischen dem 28. und 30. April 1942 wurden 791 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger aus 55 Gemeinden des Regierungsbezirk Arnsberg in der ehemaligen Turnhalle der Dortmunder Eintracht (heute Parkplatz der Continentalen an der Ruhrallee) gesammelt und am 30. April über den damaligen Südbahnhof ins polnische Zamosc deportiert. Die Ältesten
waren über 70 Jahre alt, die Jüngsten noch Säuglinge. Niemand überlebte. Die meisten wurden in den nahegelegenden Vernichtungslagern Sobibor und Belzec ermordet.

Gedenkstunde am Mahnmal Ruhrallee (Foto: Rüdiger Beck)
Gedenkstunde am Mahnmal Ruhrallee (Foto: Rüdiger Beck)
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