Aktionstag zur Vorsorge war eine gelungene Veranstaltung

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Das Seniorenbüro Innenstadt-Ost hat in Kooperation mit dem Netzwerk für Senioren einen Aktionstag zum Thema „Vorsorge“ durchgeführt.

Dass Vorsorge zu treffen wichtig ist, steht außer Frage. Aber dass es so viele verschiedene Facetten gibt, die mit diesem Begriff verbunden sind, war für viele Besucher und Besucherinnen überraschend. Rund 150 interessierte Bürgerinnen und Bürger unterschiedlichen Alters informierten sich an den Ständen der fast 20 Aussteller. Neben den klassischen Bereichen, wie Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Bestattungsvorsorge oder auch Hospiz und Palliativversorgung waren auch Vertreter aus Pflege, Pflegeheim und Pflegewohngemeinschaft vor Ort. Hilfsmittel und Wohnumbauten waren ebenso gefragt, wie das Knüpfen von Kontakten um Einsamkeit vorzubeugen.

Aktionstag zur Vorsorge: zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich an den Ständen

Aktionstag zur Vorsorge: zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger informierten sich an den Ständen

Immer zur halben Stunde bestand zusätzlich die Möglichkeit, in Kurzvorträgen besondere Schwerpunkte zu vertiefen. Diese waren z.B. die Bestattungsvorsorge und deren finanzielle Absicherung oder später am Nachmittag das Thema „Testament“, zu dem ein Rechtsanwalt nicht nur allgemeine Informationen vortrug sondern auch sehr individuelle Fragen beantwortete.

All das fand in der Melanchthon-Kirche und den angrenzenden Gemeinderäumen statt. „Ein wunderbarer Ort für diese Veranstaltung“, schwärmte eine Besucherin, und das nicht nur wegen des Vortrages zur christlichen Patientenverfügung. Es stimmte einfach alles, die Sonne schien und tauchte den Kirchenraum in ein helles bläuliches Licht. Im Café in der Mitte tranken Gäste bei angenehmer Klaviermusik ihren Kaffee oder stärkten sich bei Laugengebäck und Mettwürstchen für den kommenden Vortrag. Und es wurde gelacht. Denn als weitere Facette der Vorsorge, stellte Frau Gebhardt immer zur vollen Stunde in einer kurzen Einführung die wunderbar entspannende Möglichkeit des Lachyogas vor.

Auch nach der Hälfte der Zeit herrschte noch ein reges Treiben an den Ständen und an den Tischen des Cafés. Die Vorträge waren fast immer bis auf den letzten Stuhl besetzt und auch an den Ständen wurden viele Fachgespräche geführt. Trotz des Themas verließen die Besucherinnen und Besucher die Veranstaltung mit einem Lächeln, vielleicht auch wegen des gelben Klebepunktes auf der Jacke, der immer, wenn man auf ihn drückt zu einem Lachen animiert.

„Das war eine gelungene Veranstaltung“, sagte Bezirksbürgermeister Udo Dammer, „und sollte auf jeden Fall wiederholt werden.“ Darin sind sich Gäste, Aussteller und die Organisatorinnen einig.

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