Ein besonderes Jubiläum wirft seine Schatten voraus: Anlässlich des bevorstehenden 800. Todestages des heiligen Franz von Assisi hat die Dortmunder Künstlerin Dagmar Schnecke-Bend zwei eigens geschaffene Gemälde an das Franziskanerkloster übergeben. Die ausdrucksstarken, spirituellen Kunstwerke wurden von Bruder Frank Hartmann OFM und Bruder Philipp Heine OFM dankbar entgegengenommen und werden künftig einen festen Platz in den Räumlichkeiten des Klosters finden.
Die beiden in Blau- und Grüntönen gehaltenen Bilder setzen sich auf kreative Weise mit der franziskanischen Spiritualität und dem bleibenden Vermächtnis des Ordensgründers auseinander. Franz von Assisi verstarb im Oktober 1226 – sein 800. Todestag im Jahr 2026 ist für die weltweite franziskanische Familie ein zentrales Ereignis des Innehaltens und der Vergewisserung der eigenen Wurzeln.

Die Symbolik der Bilder – darunter ein markantes, dreifach geschwungenes Spiralelement (Triskele) als Zeichen der Dreifaltigkeit und des ewigen Flusses sowie Darstellungen von Menschengruppen, die sich im Licht zusammenfinden – spiegelt den universellen Charakter der franziskanischen Botschaft wider.
Hintergrund: 800 Jahre Franz von Assisi († 1226) Der heilige Franz von Assisi (geboren um 1181/1182) gilt als einer der wirkmächtigsten Heiligen der Kirchengeschichte. Mit seiner Entscheidung für ein Leben in radikaler Armut und der Gründung des Minderbrüderordens (Ordo Fratrum Minorum, OFM) leitete er im 13. Jahrhundert eine tiefe Erneuerungsbewegung ein. Das Jahr 2026 markiert das Centenarium seines Heimgangs und wird weltweit mit zahlreichen religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen begangen.