Zwei interessante Veranstaltungen im Wilhelm-Hansmann-Haus am 26. und 29.03.

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Frühlingsblühen im Wilhelm-Hansmann-Haus

Nach dem Erfolg der letzten Jahre, erwartet Sie auch 2019 zum Frühlingsbeginn eine ganz besondere Atmosphäre im österlich geschmückten Wilhelm-Hansmann-Haus.

Am Dienstag, 26. März, öffnen sich von 10 bis 15 Uhr die Pforten für eine Frühjahrsausstellung. Kunsthandwerkliches aus Holz, Papier und Glas, sowie handgemachte Ostergestecke, Kränze und abwechslungsreiche Textilkunst werden von den Kreativgruppen des Hauses präsentiert. Praktische Vorstellungen runden die Ausstellung ab und geben Anregungen für zu Hause.

Musikgruppen des Hauses spielen im Foyer und laden zum Mitsingen bekannter Frühlingsmelodien ein. Die Gastronomie des WHH bringt an diesem Tag frische Waffeln und Frühlingsgerichte auf den Tisch und der Förderverein des WHH begrüßt die ersten einhundert Besucher mit einem Blumengruß.

Der Eintritt ist frei.

Information und Reservierung unter Tel. (0231) 50-2 33 57


Mensch lach doch – ein Chansonabend mit Maegie Koreen und Claire Waldoff im Wilhelm-Hansmann-Haus

Die Lebensgeschichte einer Künstlerin, deren Wiege im Ruhrgebiet stand und die zur Berliner Schnute aus Gelsenkirchen wurde, steht am Freitag, 29. März, 18 Uhr, auf dem Programm im Wilhelm-Hansmann-Haus an der Märkischen Straße 21.

Die Gäste können sich auf ein beeindruckendes und thematisch dichtes Soloprogramm von Maegie Koreen freuen. Begleitet wird sie am Klavier von Vlad Kalina.

Der Chansonabend beginnt im Jahrzehnt von 1881 bis 1890. Es war der Zeitraum mit den meisten Grubenunglücken an der Ruhr.

Claire erinnerte sich 1956 in einem Gespräch mit dem damaligen Gelsenkirchener Oberbürgermeister Geritzmann an das Weinen der Frauen und Kinder, deren Männer und Väter durch eine Schlagwetterexplosion ums Leben gekommen waren. „Die herzzerreißenden Szenen haben sich für immer in meinem Kinderherzen eingeprägt und der Bergmannsgruß „Glück Auf“ ist mir in seiner tiefen und schönen Bedeutung Sinnbild meiner Heimat an der Ruhr“.

In einem Radiointerview antwortete die Berlinerin außem Kohlenpott „Ich bin aus Gelsenkirchen geboren und war später lange in Oberhausen. Also im schwärzesten Winkel.“

Maegie Koreen führt mit einer chronologischen Moderation durch diesen biografischen Chansonabend und präsentiert mit Charme, einer Spur Provokation und unendlich viel Einfühlungsvermögen stimmgewaltig das Erbe der Waldoff.

Dem Publikum werden Claire Waldoff und ihr alter Ego Maegie Koreen, die beiden Sängerinnen aus Gelsenkirchen, rasch ans Herz wachsen.

Der Eintritt kostet acht Euro. Reservierung und weitere Infos im WHH unter Telefon 0231 50-2 33 57

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