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Kranzniederlegung am Wasserturm zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Die vereinten Nationen haben den 27. Januar, der in Deutschland und anderen Ländern bisher bereits als Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee begangen wurde, offiziell zum Holocaust-Gedenktag ausgerufen.

Wasserturm, Foto: Rüdiger Beck

So ist er mit der Dortmunder Stadtgeschichte in Sonderheit aufgrund der Deportation von Juden, Sinti und Roma verbunden.

Etwa 1.000 Bürger jüdischen Glaubens mussten sich am 27. Januar 1942 vor der Gaststätte „Zur Börse“ einfinden, von wo aus sie unter den Schikanen der Gestapo zum Südbahnhof getrieben und von dort in ein Ghetto bei Riga deportiert wurden. Weniger als 10 kehrten zurück.

Im Stadtbezirk Innenstadt-Ost soll dieser Tag daher zum Anlass genommen werden innezuhalten. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost werden am

Mittwoch, den 27. Januar 2016, um 13:30 Uhr,
an der Gedenktafel am „Wasserturm“ Heiliger Weg / Ecke Zufahrt Südbahnhof

zum Gedenken wie zur mahnenden Erinnerung einen Kranz niederlegen.

In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler des benachbarten Käthe-Kollwitz-Gymnasiums und des Stadtgymnasiums Dortmund die Veranstaltung aktiv mitgestalten.