Glanz und Gewalt: Vortrag im Stadtarchiv über Lucrezia Borgia

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Sie gilt als Femme Fatale der Renaissance, als Giftmörderin, Ehebrecherin und Blutschänderin, die sowohl mit ihrem Vater als auch ihrem Bruder schlief.

Doch wer war Lucrezia Borgia (1480 – 1519) wirklich? Darum geht es in einem Vortrag von Dr. Friederike Hausmann am Donnerstag, 5. September, 19 Uhr im Stadtarchiv (Märkische Str. 14). Der Eintritt ist frei.

Lucrezia Borgia war die uneheliche Tochter des Borgia-Papstes Alexander VI., der 1492 den Stuhl Petri bestieg. Von ihm wurde sie als Figur im Spiel um Macht und Land benutzt und mehrfach verheiratet. Es waren die Jahre der italienischen Kriege, geprägt von Verwüstung, der Syphilis und einer unübertroffenen kulturellen Prachtentfaltung der italienischen Höfe – ein Zeitalter von Glanz und Gewalt. War sie zunächst Spielball der wechselnden Allianzen ihres Vaters, so wurde Lucrezia nach dessen Tod im Jahr 1503 als Herzogin von Ferrara zur einzigen Überlebenden.

Dr. Friederike Hausmann ist Historikerin und Autorin. In diesem Jahr erschien ihr Buch „Lucrezia Borgia. Glanz und Gewalt“.

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