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ERZÄHL-CAFÉ im Projektraum KA!SERN

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Unter dem Motto „Ich erzähl was!“ steht die Veranstaltung am Dienstag, 4. Februar 2020 von 19.00 – 21.00 Uhr im Projektraum KA!SERN in der Kaiserstraße 75.

Erzählcafés sind Erzählrunden, bei denen die Lebensgeschichten und Erfahrungen der Teilnehmenden im Zentrum stehen. Durch aktives Zuhören und Erzählen bietet sich die Möglichkeit, sich zu begegnen, besser kennenzulernen und zu verstehen. Im Erzählcafé werden Alltagsgeschichten von Menschen in angenehmer Atmosphäre wertgeschätzt.

Die Methode Erzählcafé wird seit 1987 als Bildungsangebot und dynamische, interaktive Form der Biografiearbeit in der Sozialarbeit eingesetzt. Die Idee, Erzählcafés zu gründen, wurde vor allem in Berlin nach dem Mauerfall 1989 lebendig. Zahlreiche Erzählcafés wurden ins Leben gerufen, bei denen sich Ost- und Westberliner als neue Nachbarn kennenlernen konnten. Damit lebte eine vergessene Erzählkultur wieder auf und war so erfolgreich, dass sie in vielen Städten Verbreitung fand.

Jeden Abend wird es im Projektraum KA!SERN ein spezielles Thema geben. Moderiert wird der Abend von der Lese- und Literaturpädadogin Heike Wulf. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am 4. Februar geht es um besondere Kleidungsstücke. Welche Erinnerung verbindet Sie mit diesem Kleidungsstück? Was haben Sie damit erlebt? Erzählen Sie es uns.

Weitere Termine: 7. April 2020 und 7. Juli 2020

Informationen: www.kaisern.de

Heike Wulf
10 Jahre war Heike Wulf Mitglied der AutorInnengruppe „UndPunkt“, die 2006 ihr erstes Buch „Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten“ und 2009 das zweite Werk „Der Cousin im Souterrain“ herausgebracht hat. Mit den „Bloody Marys“ organisierte Heike Wulf wohltätige Lesungen an außergewöhnlichen Orten und mit den „Lesern der Tafelrunde“ sorgte sie für ein besonderes Ambiente bei den Lesungen.

Seit 2010 hat Heike Wulf ihr Hobby zum Beruf gemacht. Sie leitet Schreibwerkstätten, unter anderem für die „LAG für kulturelle Bildung“, beim Institut für Kirche und Gesellschaft und bei der Literaturakademie Villigst. Lange Jahre war sie ehrenamtliche Mitarbeiterin beim Schreiblust-Verlag und hat als freie Redakteurin für das Stadtmagazin „Mittelpunkt“ gearbeitet.

Seit 2013 ist Heike Wulf zertifizierte Lese- und Literaturpädagogin.