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Dritte Spendenübergabe an das Gast-Haus

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Im November 2020 und im April 2021 hatte die Goldschmiedin und Künstlerin Dagmar Schnecke-Bend aus der Innenstadt-Ost gemeinsam mit Dirk Hartleif (Mitglied des Rates, CDU) Sachspenden an die Ökumenische Wohnungslosen-Initiative Gast-Haus übergeben. Die Spendenaktion wurde nun ein halbes Jahr später wiederholt.

Dagmar Schnecke-Bend hat die Spendenartikel sicher für den Transport verpackt. (Foto: Rüdiger Beck)

Zahlreiche Hygieneartikel konnte Gast-Haus-Mitarbeiterin und Teamleiterin Conny Pape in Empfang nehmen, wie z. B.: Zahnbürsten, Zahnpasta, Rasiergel, Duschgel, Taschentücher, Shampoo, Einmalwaschlappen, Einmalhandtücher, Pflegecreme, Seifenspender, Damenhygieneartikel sowie Damen- und Herrenkleidung.

In der Leuthardstraße 5-7 gibt es eine kostenlose Duschmöglichkeit mit Wäscheausgabe für wohnungslose Menschen. Es wird von der Zielgruppe sehr gut angenommen. Die Stadt Dortmund hatte das Angebot gemeinsam mit den Verbänden der freien Wohlfahrtspflege sowie mit ehrenamtlichen Akteuren der Wohnungslosenhilfe entwickelt. Jeweils sechs Duschen für Männer und Frauen stehen an drei Tagen in der Woche kostenlos von 12.00 bis 16.00 Uhr zur Verfügung. Zusätzlich erhalten die Gäste frische Kleidung, Schuhe, Handtücher sowie Dusch- und Hygieneutensilien.

Nun sind auch Kleiderspenden wieder möglich. Die Annahme und Ausgabe der Kleidung findet im Hygienezentrum in der Leuthardtstraße 7 statt. Benötigt werden vor allem robuste Männerbekleidung wie Sweatshirt Jacken, Pullover, robuste Jeanshosen, T-Shirts, Jacken und Freizeitschuhe sowie Hygieneartikel wie Taschentücher, Damenhygieneartikel, Deos, Shampoos und Duschgel. Spenden werden montags, mittwochs und freitags zwischen 12:00 und 15:30 Uhr gerne entgegengenommen.

Eine kleine Auswahl der großzügigen Spende präsentieren v.l.n.r. Dirk Hartleif (Mitglied des Rates, CDU), Dagmar Schnecke-Bend (Goldschmiedin und Künstlerin), Conny Pape (Gast-Haus). (Foto: Rüdiger Beck)

25 Jahre Gast-Haus: Ein Blick in die Zukunft
„Auch nach 25 Jahren sehen wir, dass unser Hilfsangebot für unsere Gäste erweitert werden muss, die täglichen Begegnungen auf Augenhöhe mit unseren Gästen zeigen uns, wo ihre Not am größten ist. Neben der täglichen Versorgung, sind gerade die Kontakte zu unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen das, was das Gasthaus so besonders macht. Unsere Gast-Haus-Familie hält zusammen und lässt keinen Menschen mit seinen Problemen alleine“, so Geschäftsführerin Katrin Lauterborn.