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Verzögerung beim Hoesch-Hafenbahnweg

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Nach dem Baustopp im Herbst 2018 sollten die Arbeiten für den ersten Teilabschnitt von Körne bis zum Phoenixsee eigentlich im Oktober dieses Jahres aufgenommen werden. „Mit Entsetzen nehmen wir jetzt die weitere Verzögerung bis Mitte 2021 zur Kenntnis. Anstelle der dringend notwendigen Beschleunigung für den Radwegeausbau übernimmt der RVR nahtlos aus Berlin den Staffelstab für die langsamste Baumaßnahme“, sagt Heinz-Dieter Düdder, Vorsitzender der SPD Körne.

Mit dem Fahrrad unterwegs: Christina Alexandrowiz und Heinz-Dieter Düdder

Klar ist bei diesen Verzögerungen immer noch nicht, wie die ebenerdigen Übergänge der neuen Trasse Am Zehnthof und im Defdahl gestaltet werden. Auch die Rampenanschlüsse in der Gartenstadt sind noch nebulös. Marlies Schellbach, Vorsitzende der SPD Südost und Fraktionssprecherin in der neu gewählten Bezirksvertretung legt Wert darauf, „dass die Feinplanung für die Trasse rechtzeitig der Politik und den Anwohnerinnen und Anwohnern vorgestellt wird. Dies muss auch in diesen schwierigen Zeiten möglich sein, beispielsweise in digitaler Form.“

Die SPD begrüßt, dass Bürger Thorsten Brakhane für die Bezirksvertretung am 10. November einen konkreten Vorschlag für die ebenerdige Querung der Trasse Im Defdahl vorgelegt hat. Die Verwaltung soll aufgefordert werden, hierzu in der nächsten Sitzung Stellung zu nehmen und den aktuellen Sachstand vorzustellen.

Nach Fertigstellung wird der Hoesch-Hafenbahnweg sechs Stadtbezirke durchqueren und dadurch etwa für Berufspendler zum Logistikzentrum Westfalenhütte attraktiv werden. Ratsmitglied Christina Alexandrowiz wird sich daher im zuständigen Ratsausschuss nach dem weiteren Vorgehen für den zweiten und dritten Bauabschnitt erkundigen.