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Rat soll Entscheidung „Museumsgebäude“ schieben

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Das Nachrichtenportal der Stadt Dortmund schreibt:

„OB Sierau hat den Rat der Stadt am 14. Mai schriftlich darum gebeten, die Entscheidung zur künftigen Nutzung des ehemaligen Museumsgebäudes am Ostwall nochmals zu verschieben.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau sieht nach wie vor gute Chancen, in dem Gebäude, für das sich viele Menschen in der Stadt und weit darüber hinaus einsetzen, ein Baukunstarchiv NRW unterzubringen und damit die Basis für den Erhalt zu schaffen. Der Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, Michael Groschek, hat inzwischen schriftlich erklärt, dass er den Aus- und Umbau des ehemaligen Ostwallmuseums für die Errichtung des Archivs mit Mitteln der Städtebauförderung unterstützen will. Danach ist die Förderung an folgende Bedingungen geknüpft:

– Ein Anteil von mindestens 10% der förderfähigen Gesamtkosten ist von der Kommune zu erbringen, rund 335.000 Euro.
– Die öffentliche Nutzbarkeit und Zugänglichkeit des Gebäudes ist zu gewährleisten, dies sieht das Betriebskonzept vor.
– Die Finanzierung der Betriebskosten ist vom Betreiber sicherzustellen. Garantierte Kostenübernahme des Betreibers (Stadt).
– Der „Förderverein Baukunstarchiv NRW“ und die beiden Baukammern Nordrhein-Westfalens müssen kooperieren.

Während die ersten drei Punkte weitgehend geklärt sind, besteht hinsichtlich des letzten Punktes noch Gesprächsbedarf mit den Kammern. Grundsätzlich wird aber auch von dort die Erhaltung des ehemaligen Ostwallmuseums ausdrücklich begrüßt.“


Bürgerinitiative „Rettet das ehemalige Museum am Ostwall“