Kranzniederlegung am Wasserturm zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Die vereinten Nationen haben den 27. Januar, der in Deutschland und anderen Ländern bisher bereits als Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee begangen wurde, offiziell zum Holocaust-Gedenktag ausgerufen.

Wasserturm, Foto: Rüdiger Beck

Wasserturm, Foto: Rüdiger Beck

Die Vollversammlung reagierte damit im Oktober dieses Jahres auf eine Initiative Israels und nahm eine Resolution an, in der alle Mitgliedstaaten aufgerufen werden, an diesem Tag an den Massenmord an Juden in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Gebieten während der nationalsozialistischen Herrschaft zu erinnern.

Unsere Stadtgeschichte betreffend ist mit diesem Tag die Deportation jüdischer Familien aus Dortmund und Umgebung verbunden. Etwa 1.000 Bürger jüdischen Glaubens mussten sich am 27. Januar 1942 vor der Gaststätte „Zur Börse“ einfinden, von wo aus sie unter den Schikanen der Gestapo zum Südbahnhof getrieben und von dort in ein Ghetto bei Riga deportiert wurden. Weniger als 10 kehrten zurück.

Im Stadtbezirk Innenstadt-Ost soll dieser Tag daher zum Anlass genommen werden innezuhalten. Die Mitglieder der Bezirksvertretung Innenstadt-Ost werden am

Freitag, den 26. Januar 2018, um 13:30 Uhr,
an der Gedenktafel
am „Wasserturm“ Heiliger Weg / Ecke Zufahrt Südbahnhof

zum Gedenken wie zur mahnenden Erinnerung einen Kranz niederlegen.

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